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Referat Öffentlichkeitsarbeit
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Geschichte

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Obwohl sich die Bayern anfänglich heftig gegen diese freiheitlichen "eigenthümlichen Institutionen" gewehrt hatten, konnten die renitenten Pfälzer einige Erfolge für sich verbuchen: Beispielsweise wurde das metrische System beibehalten, eine Konsumsteuer abgewendet und die Maut verringert. Bis auf einen Vertreter der katholischen Geistlichkeit nahmen die Mitglieder des Landraths geschlossen am 27. Mai 1832 am Hambacher Fest teil. Sie übten offen Kritik an den herrschenden Zuständen und forderten mehr Rede-, Presse- und Gewerbefreiheit. Das Betätigungsfeld, auf dem sich der Landrath bewegte, war groß: So kümmerte er sich in jener Zeit beispielsweise um den Bau von Straßen, um Gemeindebedürfnisse, um die unzureichende Besoldung der Lehrer, um Fragen der Brandversicherung, um den Bau eines Zentralgefängnisses in Kaiserslautern und um die Errichtung von Rheindämmen. 1825 gründete er ein Taubstummeninstitut in Frankenthal, das heutige Pfalzinstitut für Hörsprachbehinderte, das die älteste Einrichtung des Bezirksverbands Pfalz ist. Gut 20 Jahre später kam die Kreisirrenanstalt bei Klingenmünster, das heutige Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie, hinzu, die 1857 ihre Pforten öffnete.

 
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